Vision & Mission

Vision

Unsere Vision ist es durch Tennis einigen der ärmsten Kinder Äthiopiens die Möglichkeit zu einer erfolgreichen Sozialisation zu geben. Sie sollen aus eigenem Antrieb zu einer Leistungselite werden. Der erfolgreiche Schulbesuch, das soziale Mit- und Füreinander sowie die nötige Disziplin auf dem Platz sind hierbei der Weg zum Erfolg.

 

Mission

TDKET möchte die Lebensbedingung einiger der Kinder in Addis Abeba durch Sport und durch die Pflicht zur Schule zu gehen verbessern. Die Kinder sollen zu eigenständigen und mündigen Bürgern erzogen werden. Sie sollen eine Persönlichkeit entwickeln. Hierzu arbeiten verschiedenste Organisationen zusammen und unterstützen TDKET finanziell, mit Sachgütern, mit Wissen und vielem mehr.

 

Besonderheiten des Projektes

  1. Es ist begründet von Äthiopiern:

    Zwei äthiopische Brüder, selbst aus ärmsten Verhältnissen, kamen durch glückliche Umstände zum Tennissport und beschlossen schon in jungen Jahren, dieses Privileg an andere Kinder weiterzugeben. Aus eigenem Antrieb sichteten sie im Jahre 2001 aus 120 Kindern die 20 Talentiertesten, um ihnen frühmorgens um 6 Uhr vor Schulbeginn das Tennisspielen beizubringen. Daraus entstand 10 Jahre später die NGO „Tariku and Desta Kids´ Education through Tennis Development (TDKET) Ethiopia“, die heute 70 Kinder fördert. Ihnen ist es gelungen Mäzene aus Deutschland zu gewinnen. Gleichzeitig ist und bleibt es ein Projekt von Äthiopiern für Äthiopier.

  2. Es geht um ein Bildungsprojekt:

    „Bildung“ ist der Schlüssel für ein besseres Leben für Kinder aus ärmsten Verhältnissen in Addis Abeba. „Medium“ der Bildungsförderung ist der Tennissport (» www.tdket.org). Besonderer Wert wird auf die schulische Entwicklung, auf Nachhilfe- und Zusatzunterricht und die erfolgreiche Teilnahme an Turnieren gelegt. Die Kinder werden durch das Projekt vollversorgt, die Eltern in Elternabende durch Aufklärungsmaßnahmen in die Verantwortung für die Leistungsentwicklung der Kinder genommen.

  3. Es fördert Talente:

    Förderziel sind junge Menschen, die sich durch Einsatzbereitschaft, Lernfreude und Leistungsstreben sowohl im Sport als auch in den schulischen Leistungen hervorheben. Stipendien für weiterführende Schulen sind wichtiger Projektbestandteil.

  4. Es fördert das Verantwortungsdenken und ist auf Nachhaltigkeit angelegt:

    Die Idee des „Generationenvertrag“ wird vermittelt, indem ältere Kinder aus dem Projekt für jüngere Kinder eine Mentorenrolle einnehmen – und zwar jenseits von Familiengrenzen. Großes Vorbild ist Yonas Gebre. Er kam im Alter von 6 Jahren zu dem Projekt, war das Kind aus den allerärmsten Verhältnissen. Yonas lebte in einem illegal gebauten Wellblechverschlag am Rande eines Müllplatzes und studiert heute am Lewis & Clark College in Lewinston, Idaho (USA). Er füllt seine Mentorenrolle allumfänglich aus. Dass dieses Projekt auf Nachhaltigkeit angelegt ist und das Prinzip eines „revolvierenden Systems“ Realität werden lässt, beweist die Einbindung der Kinder der ersten Generation und jungen Erwachsenen von heute in den Betrieb des Projekts für den Nachwuchs der zweiten Generation.

  5. Äthiopische Kinder und deutsche Kinder begegnen sich auf Augenhöhe:

    Der Tennisplatz ist der Ort, an dem Kinder aus unterschiedlichen Kulturen und mit gänzlich verschiedenem Lebenshintergrund zueinander kommen. Der faire sportliche Wettkampf offenbart die Leistungsfähigkeit der äthiopischen Kinder. Auch in der sehr komplexen Sportart Tennis erweisen sie sich ihren deutschen Tennispartnern und -gegnern als ebenbürtig. Wenn Kinder und Jugendliche aus Deutschland nach Addis Abeba gehen und dort ein Tenniscamp besuchen, verändert dies deren Blick auf die Welt – es erwächst „Bildung auf Augenhöhe“.